Tag der offenen Tür im Berufsbildungswerk ( BBW ) Leipzig am 05.05.18

Das BBW  Leipzig veranstaltete am 05.05.18 seinen diesjährigen Tag der offenen Tür. Da dieser Termin mit vielen anderen Veranstaltungen in Sachsen zusammen fiel, konnte der Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V., der sich mit einem Informations- und Begegnungsstand an dem Tag beteiligte, nur von seinem Mitgliedern im Schwerhörigenverein Leipzig vertreten werden. Bei schönstem Sommerwetter waren viele Gäste ins BBW gekommen, um sich über die Angebote/Ausbildungsmöglichkeiten für Hör- und Sprachgeschädigte Jugendliche zu informieren. Neben den Inhalten der Berufsbilder konnten auch die Praxiswerkstätten, z.B. die Nähstube, der Drehmaschinenbereich oder auch die Gärtnerei besichtigt werden. Stolz präsentierten die in Ausbildung befindlichen Jugendlichen ihre Wirkungsstätten. Aber auch unsere Angebote vom Landesverband und zur Selbsthilfe wurden dankbar angenommen. Die Ausbilder und Lehrer des BBW bekräftigten diesbezüglich die Notwendigkeit der engeren Zusammenarbeit. Deshalb wird der Landesverband seine Aktivitäten zum BBW ausbauen und auch weiterhin an zentralen Veranstaltungen des Werkes beteiligen..

 

 

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Festveranstaltung im Schwerhörigenbund Borna zum 35 jährigen Bestehen

Zu einer feierlichen Mitgliederversammlung anlässlich des 35 jährigen Bestehens des Schwerhörigenbundes Borna hatte der Vorstand des Vereins am 05.05.18 in den Mehrzwecksaal des Alten- und Pflegeheimes der Volkssolidarität am Dinterplatz in Borna eingeladen. Neben 22 Mitgliedern des Vereins, darunter auch das älteste Mitglied mit 99 Jahren und das jüngste Mitglied mit 30 Jahren, waren der Einladung auch die Oberbürgermeisterin Frau Simone Lüdtke mit Ihrem Stadtfotografen von Borna, die Vermieter der Büroräume für den Verein sowie der Hörakustiker Kuhfs gefolgt. Vom Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. war die stellvertretende Vorsitzende Beate Dietmann und der Leiter des HÖRBIZ Sachsen, Dr. Matthias Müller, und der Vorsitzende des Schwerhörigenvereins Chemnitz, Uwe Möcke, angereist, um die herzlichsten Glückwünsche zu überbringen und die drei Gründungsmitglieder, Renate Seidl, Hannelore Reinhardt und Hardy Heimburger mit einer Ehrenurkunde zu würdigen. Aber auch die anderen Mitglieder im Verein erhielten eine Danksagung und Blumen. Für die gute Stimmung und beste Unterhaltung am Nachmittag sorgten die „Zwiebel-Girls“ mit einem Schlagerschowprogramm bei entsprechender Verkleidung. Damit alle Anwesenden den Nachmittag richtig genießen konnten, war zu Beginn der Veranstaltung mit einem Gläschen Sekt angestoßen worden, dann gab es Kaffee und Plätzchen und mit einem Buffet beschlossen die Mitglieder ihr Treffen, ein Jubiläum, was noch lange in dankbarer Erinnerung bleiben wird.

Online Beraterseminar vom 25.-27.04.18 in Berlin nach der EUTB Bewilligung des Projektes

Der DSB hatte seine ehrenamtlichen Online Berater und die Berater aus den bewilligten DSB –EUTB Stellen nach Berlin in das Margarethe von Witzleben Haus vom 25.-27.04.18 eingeladen, um in diesem „Fachexpertenkreis“ zu beraten, wie die DSB Onlineberatung in eine neue Qualität und auf eine höhere Stufe gestellt werden kann, da das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das niederschwellige DSB Angebot der Onlineberatung als EUTB-Projekt für die nächsten drei Jahre genehmigt hat. Somit galt es die Darstellung der Beratungsangebote im Internet neu auszurichten, die inhaltliche Arbeit zu koordinieren, insbesondere durch die Projektmitarbeiter Frau Härtel und Herrn Albrecht aus der DSB Geschäftsstelle, sowie die Schulungen vorzubereiten, die zwangsläufig mit der Projektbewilligung verbunden sind. Auch die praktisch umzusetzende Verbindung DSB – EUTB Stelle und Onlineberatung in den Ländern wurde umfassend diskutiert. Einen wesentlichen Raum nahm die Diskussion zur neuen EU-Datenschutzrichtlinie ein, die unbedingt in der Projektrealisierung zu berücksichtigen ist. Schnell waren sich die Teilnehmer einig, nur der Aufbau eines Netzes der DSB Beratungsstellen hilft effektive Onlinearbeit zu realisieren und Anfragen im Netz, auch Länder unabhängig, im Expertenkreis zu beantworten. Nach der Sondierung aller Problemkreise, die sich mit dem bewilligten Projekt ergeben, wurde die Notwendigkeit von regelmäßigen Treffen in dem Kreis als zwingend für eine erfolgreiche Projektrealisierung festgeschrieben. Seitens des DSB wurde angeboten, um Synergieeffekte zu erzielen, dass für die DSB EUTB Stellen eine einheitliche Personalverwaltung in der DSB Geschäftsstelle erfolgt. Für die existierenden Onlineberater bzw. vor allem die noch zu gewinnenden in den Ländern, bietet der DSB finanzielle Unterstützung bei der DSB Beraterausbildung an, als ein notwendiges Qualitätsmerkmal in der Arbeit. Die seit einem Jahr getestete Beranet Software für die Onlineberatung in den Beratungsstellen Hamburg, Stuttgart und Berlin, ist nun dem Teilnehmerkreis als Arbeitsgrundlage zur Verfügung zu stellen und in Spezialschulungen zu vermitteln. Damit dieses EUTB Projekt der Onlineberatung in der Öffentlichkeit die notwendige Aufmerksamkeit und ein gewisses „Alleinstellungsmerkmal“ erhält, wird die Vizepräsidentin des DSB, Frau Renate Welter, das zu schaffende Netzwerk auf der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe am 28.04.18 in Königswinter vorstellen.

 

 

Workshop zur „Barrierefreiheit in den Medien“ in der media city Leipzig am 25.04.18

Im Rahmen der Medientage Mitteldeutschland ( MTM ) hatte die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien ( SLM ) am 25.04.18 nach Leipzig in die media city ( MDR Studios ) eingeladen, um einen Workshop incl. Podiumsdiskussion zum Thema „Barrierefreie Medien“ durchzuführen. Die Moderation der Veranstaltung hatte der Verantwortliche für die Fragen zur „Barrierefreiheit“ in der SLM-Versammlung, Dr. Matthias Müller, der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachen e.V. Im Podium hatten Platz genommen, Frau Wißkirchen, die Medienrätin der SLM, Frau Hirsemann, die Behindertenbeauftragte der Stadt Leipzig und der Beauftragte beim MDR für „Barrierefreiheit in den Medien“, Herr Schmolz. In einer sehr angeregten und breit gefächerten Diskussion ging es um die Untertitelung, um die Gebärdensprachdolmetscher Einblendung, um Apps für die Sehbehinderten und Blinden. Aber auch die Darstellung für kognitiv eingeschränkte Menschen ( Leichte Sprache ) in den Medien war ein Thema. Neben den Fortschritten, die erreicht wurden, wurden aber auch die Probleme und Wünsche der Menschen mit Behinderung angesprochen. Die zahlreichen Teilnehmer der Veranstaltung, darunter 80% Menschen mit Behinderungen, erlebten eine barrierefreie Veranstaltung, da Gebärdendolmetscher und Hörtechnik ( Induktionsanlage ) im Einsatz waren. Der MDR war mit einem Kamerateam bei der Veranstaltung, nahm danach noch Interviews von den Podiumsgästen auf und sendete einen tollen Beitrag von der Veranstaltung bei „MDR aktuell“ um 21.45 Uhr an dem Tag. Alle Akteure waren sich am Ende einig, eine Neuauflage 2019 sollte folgen!

7. Sächsischer Hörtag am 21.04.18 in der Aula des Berufsgenossenschaft (BG) Akademiehotels in Dresden

Der Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. ( LV S/E ) hatte zum diesjährigen 7. Sächsischen Hörtag  am 21.04.18 nach Dresden in die Aula des BG Akademiehotels eingeladen. Über 65 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, darunter Gäste von den Schwerhörigenvereinen des Landes Thüringen, der Vorsitzende des Landesverbandes der Hörgeschädigten in Bayern sowie zwei Vertreterinnen vom Schwerhörigenverein Berlin. Sie alle erlebten einen sehr interessanten und informationsreichen Tag. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den Vorsitzenden des LV S/E und einer Vertreterin der BG, ging es im Vormittagsprogramm um Impulsvorträge zum Thema des Tages „Das Recht auf die richtige Hörsystem Versorgung“. Zunächst referierte Prof. Zahnert, der Ärztliche Direktor des Sächsischen Cochlear Implant Centrums (SCIC ) der Uniklinik Dresden, über die aktuellen Therapien bei der Versorgung der Schwerhörigen, mit vielen praktischen Beispielen aus seiner Praxis. Danach betrachtete Dr. Weber, Rechtsanwalt für Sozialrecht in Berlin, die Versorgung der Schwerhörigen mit den „richtigen“ Hörsystemen aus juristischer Sicht. Im Mittelpunkt stand dabei die vollständige Kostenübernahme der Hörsysteme durch die Krankenkassen bzw. Deutsche Rentenversicherung. Seitens des Hausherren, der Berufsgenossenschaft, konkret die der Wohlfahrtspflege ( BGW ), war Frau Waterstrat, Referentin bei der BGW gekommen, um über die Rechte und Pflichten von Arbeitgebern bzgl. Schutzvorschriften für Hörgeschädigte am Arbeitsplatz zu berichten. Eine Menge an Informationen, die an dem Vormittag rüber gebracht wurden und so zwangsläufig zu einer angeregten Diskussion führten, die nur durch die Mittagspause unterbrochen wurde. In der Pause gab es auch ein reges Interesse an den Ausstellerständen, die großen CI Hersteller ( Cochlear und MED EL ) aber auch der Spezialist für Kommunikationstechnik, die Firma Phonak und der Hörhilfsmittelanbieter, die Firma Humantechnik, waren vor Ort. So war es nur folgerichtig, dass sie in Kurzvorträgen ihre neuesten Produkte präsentierten und anschließend in der Podiumsdiskussion sich den Fragen der Teilnehmer stellten. Ein sehr spannender Tag mit vielen neuen Impulsen und Erkenntnissen, bei einer sehr guten Betreuung durch die Technik und das Veranstaltungs-Management aber auch durch den Versorgungsservice des Hauses bleibt allen Teilnehmern in guter Erinnerung. Am Ende stand die Frage, wo und wann gibt es den 8. Sächsischen Hörtag ? Ende April 2019 in Leipzig im CI Zentrum am Uniklinikum.