Berateraustauschwochenende des DSB mit Vertretern der Landesverbände in Berlin

vom 13. 01. – 15. 01. 2017 trafen sich Vertreter der DSB – Beratungsstellen, aus den Bundesländern, zu einer Wochenendschulung zum Thema “ Weiterentwicklung des DSB – Beratungskonzeptes „. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde der Aufbau einer ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung von Betroffenen durch Betroffene ( Peer – Counseling ) beschlossen. Der DSB (als Vertreter von Betroffenen) ist in die Ausarbeitung der Förderrichtlinien der unabhängigen Teilhabeberatung beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS eingebunden und sieht hier Möglichkeiten des Aufbau und der Finanzierung eines Beratungsstellennetzwerkes in den Bundesländern. Das vorhandene DSB – Beratungskonzept , die Qualitätsstandards und das Ausbildungskonzept der Ausbildung von DSB Beratern bedurften deshalb einer Anpassung an die Erfordernisse, die sich aus dem BTHG ergeben. Vorgestellt und diskutiert wurde auch die Neugestaltung der Homepage des DSB und der DSB Online-Beratung, als niederschwelliges und Einstiegs- und Beratungsangebot. In intensiven Gesprächen und Diskussionen wurde sich außerdem über Fallbeispiele in Beratungsgesprächen, Netzwerkarbeit, Finanzierung von Projekten und Beratungsstellen ausgetauscht. Um die beschlossenen Dokumente ständig weiterzuentwickeln, wurde ein weiteres Treffen für September 2017 vereinbart.

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Blick in die Runde

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Neujahrsdialog des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

Am 09.01.17 hatte Stephan Pöhler, der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen zum Neujahrsdialog 2017 ins Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz eingeladen, um zu ausgewählten Themen ins Gespräch zu kommen. Der Einladung waren 21 Personen aus der Politik, der Wirtschaft, der Kommunalvertretungen, der Wohlfahrt und der Selbsthilfe gefolgt. In seiner Einleitung zum Gespräch betonte Stephan Pöhler, dass nun schon zum 3. Mal und somit traditionell der Dialog stattfindet und ihm sehr daran gelegen ist, mit dieser Begegnung von Mitstreitern in der Sächsischen Behindertenarbeit bzw. -politik zu Beginn eines neuen Jahres Eckpunkte abzustecken. Er bedankte sich dann für die ihm und seinem Team übermittelten Weihnachts- und Neujahrsgrüße und Wünsche und betonte, dass dies eine gute, vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit darstellt. In seinen weiteren Ausführungen machte er einen Rückblick auf die Erfolge und positiven Ergebnisse aus 2016 als auch einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben in 2017. Größte Errungenschaft in Sachsen aus seiner Sicht, ist die Erarbeitung auf breiter Beteiligungsbasis und Verabschiedung/Inkrafttreten des Landesaktionsplanes der Sächsischen Staatsregierung ( LAPS ) zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention. Auch die damit verbundene Imagekampagne „be(ver)hindern – Zeit für barrierefreies Handeln“ mit massiver Werbung durch Plakate, an Straßenbahnen und ihren Haltestellen, durch Verteilung von Werbemitteln zur Nutzung im Alltag u.v.a.m. ist von der Öffentlichkeit positiv bewertet worden. Es gibt sogar aus anderen Bundesländern Anfragen zur Nachnutzung der Kampagne. Positiv zu bewerten ist auch, dass sich im Verhalten und Denken der Verwaltungen ( Ministerien) mit diesem Gesamtprozess ein neues Verständnis und Herangehen zur „Behindertenproblematik“ herausgebildet hat. So hat das Kultusministerium eine eigene Werbekampagne für die Schulen gestartet und eine engere, kontinuierliche Zusammenarbeit mit Herrn Pöhler angeboten Der Großteil der Sächsischen Ministerien hat im Doppelhaushalt 2017/18 für die Umsetzung des Landesaktionsplanes Ressourcen eingeplant. Auch die Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes ( BTHG ), trotz vieler unklarer Inhalte, ist ein Erfolg, es kommt jetzt auf die Umsetzung im Land Sachsen an. In den Medien, hier namentlich der MDR, ist das Angebot an barrierefreien Sendungen weiter ausgebaut worden. Für das neue Jahr forderte Herr Pöhler die Anwesenden zur Mitwirkung an einer barrierefreien Wahlordnung, an der Sicherstellung der Barrierefreiheit zur Landesausstellung 2020 in Zwickau, an der Durchsetzung der Vorschläge der ÖPNV Strategiegruppe zur Barrierefreiheit bis 2022, der aktiven Mitgestaltung des neuen Inklusionsgesetzes zum Ende diesen Jahres, der Verbesserung der Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in der Wirtschaft, der Unterstützung seiner Rolle als Monitoringstelle für den LAPS, auf. In der anschließenden Diskussion wurden diese und weitere Themen beraten und aufgenommen ( z.B. das Pflegestärkungsgesetz II, das Regel-Feststellungsgesetz sowie die unabhängige Beratung lt. dem BTHG ). In einem ungezwungenen Rahmen mit angenehmer Versorgung gestaltete sich so der erwünschte Dialog.

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Jahresabschluss des erweiterten Vorstandes im HÖRBIZ Chemnitz

Am 16.12.2016 traf sich der erweiterte Vorstand im HÖRBIZ des LV, in Chemnitz, zu seiner letzten Sitzung im Jahr 2016. Als Gäste nahmen Gudrun Kotnik und Anja Höcker teil. Rückblickend auf das Jahr 2016 konnte der Landesverband seine Präsenz und den Bekanntheitsgrad, mit dem HÖRBIZ und den Beratungsangeboten, in der Öffentlichkeit weiter ausbauen. Mit der finanziellen Förderung durch die Aktion Mensch wurde eine solide Basis geschaffen, um auch im Jahr 2017 Ansprechpartner für die Fragen und Probleme der Hörgeschädigten in Sachsen zu sein.

Weitere Tagesordnungspunkte waren unter anderem:

  • der Termin- und Arbeitsplan des LV 2017
  • die Redaktion und Beiträge für das Infoheft 1/17
  • die Vorbereitung des 6. Sächsischen Hörtages am 22.04.2017 in der IHK Chemnitz
  • die Vorbereitung der DSB Zertifizierung des HÖRBIZ
  • die Fördermittelbeantragung 2017

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CI – SHG trifft sich im HÖRBIZ Chemnitz

Anett Zimmermann, die Leiterin der CI-Lauscher Selbsthilfegruppe Chemnitz/Erzgebirge, hatte am 03.12.16 zum Jahresabschlußtreffen von CI-Trägern, ihren Angehörigen und Freunden sowie alle Interessierten in den Beratungsraum des HÖRBIZ eingeladen. 15 Teilnehmer waren aus der Stadt und dem Chemnitzer Umland gekommen. Als Gast hatte sich Herr Gitter von der „hörakustik dietz„ Limbach Oberfrohna angekündigt. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma und zur geplanten Fortbildung im Bereich der CI – Nachsorge, lud er alle Teilnehmer zum Kaffee mit Stollen und Pfannkuchen recht herzlich ein. Jeder Teilnehmer hatte ein Schrott Wichtel Geschenk mitgebracht und alle hatten viel Spaß beim auswürfeln und hin und her tauschen der Geschenke. Beim Weihnachtsrätsel  galt es Buchstabensalat wieder in sinnvolle Wörter, passend zu Weihnachten, zu sortieren. Für die Besten gab es kleine Preise, die von den CI – Firmen gestiftet wurden. Für musikalische Einlagen sorgte Thomas, selbst CI – Träger, mit seinem Akkordeon. Mit erfüllten Erwartungen und der Hoffnung, am 04.03.17, beim nächsten CI-Gruppentreffen wieder mit dabei zu sein, machten sich die Gäste auf den Heimweg.

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Herr Gitter (li.) von der Firma“hörakustik dietz “ aus Limbach- Oberfrohna

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Anett Zimmermann (re.) und weitere Mitstreiterinnen

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die Schrott- Wichtel

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Blick in die Runde

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Musikalische Umrahmung mit Akkordeon