Eröffnung MED-EL Care & Competence Center in Dresden, neben dem Uniklinikum

Nach einem seit Jahren geplanten Center von MED-EL im Süd-Osten Deutschlands für die Neuen Bundesländer, aber auch mit Ausstrahlung in die Nachbarländer Polen und Tschechien, ist es nun gelungen, geeignete Räume in der Pfotenhauerstraße 109, in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum und dem dortigen CI-Zentrum, zu finden. Somit konnte am 17.10.16 die offizielle Eröffnung des neuen Care & Competence Center unter Teilnahme von Führungskräften aus der MED-EL Leitung ( aus Insbruck und Starnberg ) und dem Team des CI Zentrum der Uniklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Mürbe sowie zahlreichen geladenen Gästen, darunter auch der LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V., erfolgen. Herr Weißer ( Regional Manager für die Region Süd-Ost ) eröffnete die Zusammenkunft und begrüßte die Gäste, anschließend stellte Dr. Schösser, Geschäftsführer von MED-EL in Deutschland, den Konzern für CI-Implantate und knochenverankerte Hörhilfsmittel vor. Dann hatten die angereisten Gäste die Gelegenheit Grußworte zu überbringen. Für den Landesverband dankte Dr. Müller, Ltr. des HÖRBIZ Sachsen, für die Einladung zur Centereröffnung und erklärte die Kooperation mit MED-EL, die nun mit diesem Anlaufpunkt auf eine neue qualitative Stufe gestellt wurde, als erfolgreiche Zusammenarbeit, zum Wohle der Hörgeschädigten. Abschließend bedankten sich die beiden Centerverantwortlichen , Herr Führer und Herr Schropa, für die überbrachten Wünsche und Geschenke und stellten die Detailangebote im Center dar. Mit einem Stehempfang und Begegnungen und guten Gesprächen unter den Veranstaltern und Gästen klang der Nachmittag aus.

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Herr Weißer(re.), Dr. Schösser, Dr. Mürbe und weitere Mitarbeiter bei der Eröffnung

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Die Centerverantwortlichen Herr Schropa (vorn) Herr Führer ( links daneben)

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Gäste beim Erfahrungsaustausch

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Spitzentreffen des MDR mit den Behindertenverbänden

Pressemitteilung

TV-Nachrichtenflaggschiff „MDR aktuell“ ab 2017 auch mit Gebärdendolmetscher

Mit dem 5. Jahrestreffen heute, 11. Oktober in Leipzig, ist der konstruktive Dialog zwischen dem MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK und den Behindertenverbänden fortgesetzt worden. Barrierefreiheit hat beim MDR weiterhin Priorität: Ab 2. Januar 2017 wird „MDR aktuell“ mit Gebärdung gesendet. Neu sind 2017 auch die Hörbeschreibung der „Silbereisen-Feste“ sowie der erste wöchentliche Nachrichtenüberblick in Leichter Sprache für Menschen mit kognitiven Behinderungen in Mitteldeutschland. Das Thema „Menschen mit Behinderung“ ist im MDR-Programm und bei den Zulieferungen für „Das Erste“ ein fester Bestandteil, von der Tagesaktualität über die dokumentarischen bis zu den fiktionalen Formaten. Damit nimmt der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK einen Spitzenplatz innerhalb der ARD ein. Die Behindertenverbände, Institutionen und die DZB, ohne deren Unterstützung passgenaue Angebote für behinderte Menschen im MDR nicht umsetzbar wären, haben mit Genugtuung den weiteren Ausbau der Barrierefreiheit begrüßt. MDR-Intendantin und ARD-Vorsitzende Prof. Dr. Karola Wille unterstrich: „Der MDR bleibt auch weiterhin ein verlässlicher Partner benachteiligter Menschen“

Gebärdensprache: „MDR aktuell“ bietet ab 2. Januar 2017 seine beiden täglichen Abendausgaben, 20.15 und 21.45 Uhr, mit Gebärdendolmetscher an und baut damit die barrierefreien Angebote für gehörlose Menschen aus. Das teilte der MDR heute in Leipzig anlässlich seines Jahrestreffens mit Behindertenverbänden mit. Durch diese Gebärdung unterstreicht der Sender seine Bedeutung als das Informationsmedium in Mitteldeutschland. Bisher gibt es in Deutschland diesen Service nur für die „Tagesschau“ und das „heute-journal“. Zu empfangen ist das Angebot über MDR+ im Internetfernsehen sowie im Livestream von http://www.mdr.de . Der MDR sendet bereits das regionale Informationsmagazin „MDR um 11“ mit Gebärde.

Audiodeskription: Ebenfalls neu werden die vom MDR für „Das Erste“ produzierten „Feste mit Florian Silbereisen“ mit einer Live-Hörbeschreibung gesendet. Mit diesem zusätzlichen barrierefreien Zugang zur besten Sendezeit, 20.15 Uhr, beginnend ab 7. Januar 2017, können blinde und sehbehinderte Menschen dem beliebten Publikumsmagneten und seiner mehrstündigen Show ebenso folgen wie sehende Zuschauer. Derzeit sendet der MDR etwa 10 Prozent seines eigenen Fernsehprogramms mit Audiodeskription. In den Abendstunden wird es ab 2017 im MDR FERNSEHEN mehr Sendungen mit Hörbeschreibungen geben. Dafür entwickelt der Sender derzeit eine neue Form der Audiodeskription, die sich auch für Reportagen eignet.

Untertitelung: 83 Prozent des täglichen MDR-Fernsehprogramms werden mit Untertitelung für Menschen mit Höreinschränkungen angeboten. Inzwischen sind wochentags alle Sendungen zwischen 6 und 22.05 Uhr untertitelt. Dieser Service für Gehörlose und Hörgeschädigte wird 2017 u.a. mit der Schließung von Lücken am Wochenende weiter ausgebaut. Das betrifft zum Beispiel auf vielfachen Wunsch die Untertitelung der Sonntags-Sendung „MDR Garten“.

Für „Das Erste“ stellt der MDR außerdem sicher, dass seine Zulieferungen barrierefrei zugänglich sind:  Die vom MDR produzierte Ausgabe des Politmagazins „FAKT“, dienstags 21.45 Uhr im „Ersten“, ist mit Gebärdensprache in der Mediathek abrufbar. Mit Audiodeskription produziert der MDR für „Das Erste“ bereits jetzt u.a. die Hauptabendserien „In aller Freundschaft“, „Tierärztin Dr. Mertins“ oder „Um Himmels Willen“ mit Audiodeskription. 2016 kam die Vorabendserie „ Die jungen Ärzte“ dazu. Die „Tatort“-, „Polizeiruf 110“- und Fernsehfilm-Zulieferungen für „Das Erste“ werden bereits seit 2009 mit Hörbeschreibung ausgestrahlt. Alle MDR-Erstsendungen fürs Erste sind mit Untertiteln zu sehen.

Senderverantwortliche und Spitzenvertreter von Blinden-, Sehbehinderten- Hörgeschädigten – und Gehörlosenverbänden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) und Behindertenbeauftragte der drei mitteldeutschen Landesregierungen bezogen in der Diskussion Stellung zu Erreichtem und neuen Aufgaben beim strategischen Ausbau der Angebote für Menschen mit Einschränkungen.

Pressekontakt: Margit Parchomenko, HA Kommunikation, Tel.: (0341) 3 00 64 72, http://www.mdr.de/presse sowie Twitter: @MDRpresse.

Wir machen Programm. Für Alle!

Praktischer Leitfaden für Inklusion im MDR-Programm MDR Leitfaden – Wir machen Programm. Für Alle ! –  als .pdf

Barrierefreiheit – MDR Strategie 2016 Strategie-mdr-barrierefreiheit-stand-2016-und-ausblick-2017 als .doc

MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz. MDR Intendantin Prof. Dr. Karola Wille begrüßt die Vertreter der Behindertenverbände. Foto: MDR/Axel Berger
MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz.
MDR Intendantin Prof. Dr. Karola Wille begrüßt die Vertreter der Behindertenverbände.
Foto: MDR/Axel Berger
MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz. Vertreter verschiedener MDR-Bereiche waren beim Treffen mit den Behindertenverbänden dabei. Foto: MDR/Axel Berger
MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz.
Vertreter verschiedener MDR-Bereiche waren beim Treffen mit den Behindertenverbänden dabei.
Foto: MDR/Axel Berger
MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz. MDR Intendantin Prof. Dr. Karola Wille begrüßt die Vertreter der Behindertenverbände. Gebärdensprache / Dolmetscherinnen / Gebärdendolmetscherinnen Foto: MDR/Axel Berger
MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz.
MDR Intendantin Prof. Dr. Karola Wille begrüßt die Vertreter der Behindertenverbände.
Gebärdensprache / Dolmetscherinnen / Gebärdendolmetscherinnen
Foto: MDR/Axel Berger
MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz. Intendantin Karola Wille begrüßte herzlich auch Prof. Dr. Thomas Kalisch, Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig Foto: MDR/Axel Berger
MDR Treffen mit den Behindertenverbänden am 11.10.2016 in der Intendanz.
Intendantin Karola Wille begrüßte herzlich auch Prof. Dr. Thomas Kalisch, Direktor der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig
Foto: MDR/Axel Berger

„Hören. Verstehen. Barrierefrei teilhaben!“ – Selbsthilfetage des DSB in Münster

Vom 06.-09.10.16 hatte der DSB seine Mitglieder und alle am Thema „Barrierefrei Kommunizieren“ Interessierten nach Münster in die Stadthalle – Hiltrup eingeladen. Ein sehr anspruchsvolles Programm mit einer Ausstellung von mehr als 30 Firmen von Hörhilfsmitteln, CI-Lieferanten und Hörgeräteakustikern sowie Reha-Kliniken füllten die Tage in Münster. Am 06.10.16 kam es zur Begegnung der Landesverbände mit dem DSB Präsidium, um über beiderseits interessierende Fragen zu beraten. Der Freitag, der 07.10.16, war der offizielle Starttag, mit großer Prominenz aus dem Land und der Stadt, unter Anwesenheit der regionalen Presse, wurden die Selbsthilfetage eröffnet. Es standen anschließend 19 Fachvorträge zum Thema, als Fort- und Weiterbildungstag im DSB, auf dem Programm. Da stets 3 Vorträge parallel abliefen, war die Entscheidung nicht leicht, den interessantesten zu besuchen. Die ca. 80 Teilnehmer an den Selbsthilfetagen erlebten am Abend des anstrengenden Bildungstages einen Festabend mit Ehrung verdienstvoller DSB Mitglieder, einem besonderen Musik und Tanzprogramm und vielen guten Gesprächen sowie einem reichlichen Buffet. Am 08.10.16 wurde am Vormittag aus der Arbeit der DSB Referate berichtet und neue inhaltliche Schwerpunkte diskutiert. Der Nachmittag war von der DSB Bundesversammlung ( Mitgliederversammlung ) geprägt. Neben den laut Satzung vorgeschriebenen Tagesordnungspunkten, wurde eine Resolution zum barrierefreien Notruf, die Aktualisierung der Schlichtungsordnung und die Anträge zu den DSB News behandelt. Am Abend dieses Tages wurde mit dem Angebot einer „Nachtwächterwanderung durch das Zentrum von Münster“ noch ein Highlife gesetzt. Der Abschlusstag stand im Zeichen der Kultur, Münster mit seiner Historie, dem Dom und vielen Sehenswürdigkeiten, die bei den Teilnehmern noch einen bleibenden Eindruck hinterließen.

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Unterstützung der barrierefreien Kommunikation durch die Schriftdolmetscher

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Dr. Hannes Seidler ( Leiter des DSB – Fachreferates “ Barrierefreiheit “ ) bei der Vorstellung der geleisteten Arbeit 2015/2016

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Impressionen vom Festabend

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Musikalische Umrahmung durch einen Gebärdenchor

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Tanzdarbietung von Menschen mit und ohne Behinderung

Bürgergesprächsforum des Ev. Medienverbandes in Sachsen (EMS) und der SLM in Dresden

Die Veranstalter Evangelischer Medienverband (EMS) und Sächsische Landesmedienanstalt (SLM ) hatten am 28.09.16 ab 18 Uhr in das Haus an der Kreuzkirche in Dresden eingeladen, um mit Bürgern, Journalisten, Medienschaffenden und Vertretern von Politik und Kirche ins Gespräch zu kommen zum Thema „Wo bleibt die Wahrheit?“. Die Ereignisse in Dresden ( Pegida-Montagsdemos, Sprengstoffanschläge, Zunahme öffentlicher Gewalt, Verleumdungen  u.v.a.m. ) beunruhigen die Bürger und es wird nach der Rolle der Medien und ihrer objektiven Berichterstattung gefragt. Nach der Eröffnung und Begrüßung der ca. 35 Anwesenden durch das Vorstandsmitglied der EMS und Mitglied der SLM Versammlung, Frau Mira Körlin, gaben Oberandeskirchenrat Bauer, als Vorsitzender der EMS, und Herr Sagurna, Vorsitzender des Medienrates der SLM, kurze Impulsreferate, zur Einstiegsfindung in das Thema. An Rundtischen mit 6 Gästen und einem(r) Moderator(in) entwickelten sich die Gespräche zum Thema, dabei lies der Begriff  „Wahrheit“ schnell die Gemüter sich erhitzen und die unterschiedlichen Standpunkte dazu deutlich werden. Die Rolle der unterschiedlichsten Arten von Medien und ihre Hauptnutzer nach Altersstrukturen verdeutlichte die Stimulierung der Meinung und Interessen zu Ereignissen und Stimmungen in der Gesellschaft am deutlichsten. Trotzdem waren sich am Ende alle Teilnehmer einig, nur im Dialog kann ein offener und vertrauensvoller Meinungsaustausch erfolgen, Brücken zum Miteinander gebaut werden, Aggression, Gewalt und Hetze unterschiedlich Denkender und Handelnder verhindert werden. Das Journalisten Forum Dresden wird diese Art der Veranstaltung versuchen fortzuführen.

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Rundtischgespräche

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Frau Körlin

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Herr Sagurna

Führungskräftekonferenz der PARITÄT Sachsen

Am 28.09.16 veranstaltete die PARITÄT Sachsen in ihren Räumen eine Führungskräftekonferenz für ihre Mitglieder zum Thema „Ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte gewinnen und halten“. Herr Juraschke vom Vorstand der PARITÄT Sachsen eröffnete die Konferenz und begrüßte die ca. 45 Teilnehmer. Als Hauptreferent war Prof. Martin Beck von der gleichnamigen Management Center GmbH aus Tübingen eingeladen worden, der über seine 30 jährigen Erfahrungen mit Praxispartnern zu der Thematik berichtete und Tipps und Hinweise zur Findung und Pflege von Ehrenamtlichen für Ämter in Vereinen und gemeinnützigen GmbHs gab. Weitere Partner der Veranstaltung und Referenten in den Workshops waren Prof. Dr. Vogelbusch von der Warth & Klein Steuer- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft aus der Niederlassung Dresden und Rechtanwalt Graupner von der RA und Steuerkanzlei Graupner Hünich & Ebermann aus Dresden. Sie erläuterten die Strukturen der Vereine, die Haftungsfragen und Risikominimierungen durch Versicherungsvorsorge der Ehrenamtlichen sowie Kompetenz- und Managementfragen im Unternehmen. Als Praxisbeispiele, bei denen bislang alle Anforderungen an den Verein und Vorstand erfolgreich gemeistert werden konnten, wurden die Lebenshilfe Pirna ( vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Preuß ) und der Psychosoziale Dienst Sachsen ( vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Skupin ) vorgestellt. Herr Richter, Landesgeschäftsführer der PARITÄT Sachsen, moderierte den Tag. Trotz vieler interessanter Impulse und Informationen blieb am Schluss der Konferenz die Frage offen, wie kann man Ehrenamtliche für sein Unternehmen gewinnen, in einer so leistungs- und zeitmanagement- orientierten Gesellschaft? Deshalb soll weiter an dem Thema gearbeitet und Folgekonferenzen organisiert werden.

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Blick in die Teilnehmerrunde

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Prof. Beck

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Prof. Vogelbusch

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Herr Skupin