Unternehmerworkshop „Arbeitskräfte nachhaltig integrieren“

Das Solaris Förderzentrum, zusammen mit dem Sozialen Förderwerk Sachsen, hatte am 23.11.16 zum Unternehmerworkshop in den Solaristurm – Neefestraße 88 in Chemnitz – Unternehmen, soziale Organisationen, das Jobcenter Chemnitz und die Agentur für Arbeit, sowie die Industrie- und Handelskammer Chemnitz, als auch den Kommunalen Sozialverband Sachsen eingeladen, um gemeinsam darüber zu diskutieren und einen Erfahrungsaustausch zu betreiben, wie Menschen mit Behinderung in eine Ausbildung, in ein Praktikum bzw. generell in Arbeit gebracht werden können. In einem Impulsvortrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Langner (Chemnitz) wurden die juristischen Grundlagen eines Beschäftigungsverhältnisses, d.h. Stellenausschreibung, Bewerbungsgespräch, Probezeit, Einstellung, befristete Arbeitsverträge, Kündigung und andere Aspekte, erläutert. Mit „Rundtischgesprächen“ wurde der Workshop fortgesetzt, d.h. Anbieter und AK-Suchende sollten unter Vermittlung von Fachleuten aus der Agentur für Arbeit, dem Solaris Förderzentrum oder Rechtsanwalt Dr. Langner animiert werden, Menschen mit Behinderungen im Unternehmen eine Chance zu geben. Leider waren nur sehr wenige Unternehmen gekommen, um diesen Workshop für sich zu nutzen. Das ist eine bedauerliche Erfahrung, die das Projekt „Dabei sein“, an dem die LAG-SH Sachsen als Partner beteiligt ist und welches sich ebenfalls zum Workshop mit präsentierte, schon mehrfach erfahren musste. Umso erfreulicher ist es, dass der LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V., als Mitglied in der LAG-SH Sachsen, immer wieder für das Projekt „Dabei sein“ einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellt. Dem Workshop mit seinem  Anliegen ist eine Wiederholung mit größerem Erfolg zu wünschen.

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Rechtsanwalt Dr. Langner bei seinem Impulsvortrag

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Blick in die Teilnehmerrunde

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die Teilnehmer bei Rundtischgesprächen

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Preisverleihungen der SLM in Leipzig

Die SLM (Sächsische Landesmedienanstalt) verlieh am 18.11.16 zusammen mit ihren Partneranstalten in Sachsen-Anhalt und Thüringen die Mitteldeutschen Rundfunkpreise 2016 in der Kategorie „Fernsehen“ in der Kongresshalle Leipzig – Am Zoo. In einem ausgefallenen und historisch geprägten Ambiente wurden besondere Preise (Kristallsteelen eines Erfurter Künstlers) in verschiedenen Klassifizierungen vergeben. Auch die Laudatoren zu den Auszeichnenden waren vom Rang und Namen (Staatsminister, Direktoren und Präsidenten). Das musikalische Rahmenprogramm war dem besonderen Charakter der Veranstaltung angepasst. Somit wurden über 10 T€ Preisgelder vergeben.

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musikalische Umrahmung durch Frau Fischer ( Vorsitzende der SLM Versammlung )

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Dr. Jaeckel  ( Staatsminister und Chef der Staatskanzlei ) Laudator

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Auszeichnung durch Herrn Sagurna Medienratsvorsitzender der SLM ( mi.)

 Mitorganisator und Finanzier des 6. Schülerfilmfestival „ Film ab ! “ Sachsen, am 19.11.16 in der Schaubühne „Lindenfels“ war auch die SLM. In die Jury hatte die SLM den Beauftragten für die Belange für Menschen mit Behinderungen in der Versammlung, Dr. M. Müller, delegiert. Es galt von den 70 vornominierten Filmen die Besten drei je Altersstufe (Klasse 1-4, Klasse 5-8, ab Klasse 9) auszuwählen. Das Niveau der Filme war sehr unterschiedlich. Ob Spielfilm, Animationsfilm oder Dokumentation bzw. Musikvideo – alles war vertreten und so fiel die Auswahl und Begründung dieser für die Nominierung nicht leicht. Aber auch das Publikum, welches alle 70 Filme präsentiert bekam, konnte in einer Abstimmung einen Publikumspreis vergeben. Die Kinder und Jugendlichen mit ihren Lehrern aus ganz Sachsen, waren begeisterte Mitgestalter dieses Tages und faire Partner gegenüber allen Preisträgern. Den Veranstaltern vor Ort gilt ein großes Lob und Dank für die Abwicklung dieses besonderen Tages.

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Dank an die Jury

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Gruppenfoto der Preisträger

Fachtag der LAG-SH Sachsen zum Thema „Medien und Menschen mit Behinderungen“ in Leipzig

Am 18.11.16 hatte die LAG – SH Sachsen nach Leipzig in die AOK Filiale in der Willmar-Schwabe-Str. 2 eingeladen, um mit allen Interessierten und Vertretern der Selbsthilfe in Sachsen zum Thema „Medien und Menschen mit Behinderungen“ einen Fachtag zu gestalten. Der Einladung waren rund 50 Personen aus dem Freistaat gefolgt. Am Vormittag wurden die Teilnehmer durch Impulsvorträge auf das Thema und seine verschiedenen Betrachtungsweisen eingestimmt. Frau Dr. Corsa, als Geschäftsführerin des SAEK Förderwerk, stellte die Angebote und Nutzungsmöglichkeiten der SAEK‘s in Sachsen für Menschen mit Behinderungen vor. Auch Beispiele von erfolgreichen Projekten ( z.B. die Imagefilme der Parkinsonvereinigung e.V. Landesverband Sachsen und des LV der Schwerhörigen und Ertaubten ) wurden präsentiert. In seinen Ausführungen zum Strategieprogramm des MDR ging Herr Schmolz, Beauftragter für Barrierefreiheit beim MDR, auf die Untertitelungen und Gebärdendolmetscher Einblendungen in den neuen Sendungen ein. Herr Buchele stellte die Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Printmedien vor und ging auf die Konzeption zum Aufbau eines Medienkompetenzzentrums in Sachsen ein. Nach der Mittagspause, bei guter Versorgung in der AOK-eigenen Kantine, stellten Frau Helm und Frau Vietze von der LAG-SH ihre Projektarbeit von und mit Menschen mit Behinderungen im „Inklusionsnetzwerk Sachsen“ und im „ÖPNV Dresden“ vor. Mit einer Podiumsdiskussion der Referenten, moderiert vom LAG-SH-Vorsitzenden Dr. M. Müller, zu Teilnehmerfragen und Problemkreisen zum Thema, endete ein interessanter und informationsreicher Tag.

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Blick in die Teilnehmerrunde

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Herr Dr. Matthias Müller ( Vorsitzender LAG – SH Sachsen ) bei der Begrüßung

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das Podium ( von re. Herr Buchele Medienpädagoge, Frau Arnold SAEK Chemnitz , Herr Schmolz Leiter Barrierefreiheit des MDR , Frau Helm und Frau Vietze LAG – SH Sachsen

Arbeitsgespräch des Vorstandes des LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. mit seinen Mitgliedern

Turnusgemäß hatte der Vorstand des LV der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. am 04.11.16 seine Mitglieder zum Arbeitsgespräch nach Chemnitz in die Georgstraße 7e eingeladen, um gegenseitig interessierende Problemkreise zu diskutieren. Als Gastreferentin war Frau Rechtsanwältin Brewig-Lange von der gleichnamigen Kanzlei in Chemnitz gekommen, um zum Thema „Vereinsrecht, Gemeinnützigkeit und Steuern“ die Anwesenden aufzuklären und interessante Fallbeispiele aus ihrer Praxis zu erläutern. Für jedes Mitglied im LV gab es am Ende der Themenbearbeitung die Informationsbroschüre „Vereine und Steuern“ des Sächsischen Finanzministeriums, als Arbeitshilfsmittel und Zusammenfassung der Ausführungen. Als weitere Probleme wurden im Arbeitsgespräch der Ausbau und die Wirkungsweise des HÖRBIZ behandelt, dabei ging es um Ideen und Maßnahmen, wie die Arbeit des HÖRBIZ noch öffentlichkeitswirksamer publiziert werden kann. Aber auch die Sorgen und Nöte der Mitglieder, vor allem der Mitgliederschwund und der fehlende Nachwuchs sowie die wachsende Bürokratie, nahmen breiten Raum ein. Mit der Terminabstimmung/-planung für 2017 zu den besonderen Aktivitäten ( z.B. 6. Sächsischer Hörtag, Workshop zu den MTM Tagen in Leipzig usw. ) wurde eine frühzeitige Information der Mitglieder erreicht. Im neuen Infoheft ( 1/17 ) wird eine Terminübersicht für 2017 die Aktivitäten noch mal auflisten. Auch der Inhalt und die Gestaltung dieses Heftes wurde mit den Anwesenden beraten.

Mit dem Ausblick auf das nächste Arbeitsgespräch am 10.03.17 endete die Zusammenkunft.

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MED-EL Schulungswochenende in Berg

Eine der führenden CI Herstellerfirmen „MED-EL“ hatte die DSB Selbsthilfeorganisationen ( vor allem Beratungsstellen ) und CI-Gruppen aus ganz Deutschland nach Berg am Starnberger See zu einer Wochenendschulung vom 28.-30.10.16 eingeladen. Zu den 61 Teilnehmern gehörten auch 7 Vertreter von Beratungsstellen des LV der Schwerhörigen und Ertaubten in Sachsen. Nach einer staubedingten Anreise per Kleinbus in die herrliche Alpenregion ins Hotel direkt am See, begann am Freitag Abend das Programm mit Kennenlernen und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer. Die offizielle Eröffnung und Begrüßung zum MED-EL Seminar übernahm am Samstag Morgen Dr. Hansjörg Schösser, der Geschäftsführer von MED-EL Deutschland. Danach schlossen sich hochinteressante Fachvorträge zu den Produkten von MED-EL, zum Service und zur Rehabilitation von CI`s  und zu weiteren technischen Lösungen für Spezialsituationen für CI-Träger, an. Ein besonderes Erlebnis waren die Workshops, in denen man CI-Originale testen und bearbeiten konnte, d.h. welche Teile trägt man im Kopf/Innenohr und welche am Ohr/Kopf und was leistet der Prozessor und wie gibt die Elektrode in der Cochlea die elektrischen Impulse ab. Da auch namhafte Firmen, die das „Zubehör zum guten Hören“ liefern ( z.B. Phonak, Humantechnik, Belman & Symfon ) mit in einer Ausstellung vor Ort waren, hatten diese die Gelegenheit, am Sonntag ihre Produktpalette vorzustellen. Aber auch die Erfahrungsberichte von CI-Trägern und die Diskussion zu ihrer Lebensqualität bereicherte die Schulung. Am Ende der Veranstaltung waren alle Teilnehmer begeistert von der guten Organisation der Tagung, die wieder in den Händen von Anita Zeitler lag, sowie von den Inhalten, die von den Experten vermittelt wurden. Wenn es 2017 wieder eine Schulung geben wird, werden die sächsischen Vertreter gerne wieder dabei sein.

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Blick auf das Hotel “ Schloss Berg “

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Das Restaurant des Hotels direkt am Ufer des Starnberger Sees

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