Jahresabschluss des erweiterten Vorstandes im HÖRBIZ Chemnitz

Am 16.12.2016 traf sich der erweiterte Vorstand im HÖRBIZ des LV, in Chemnitz, zu seiner letzten Sitzung im Jahr 2016. Als Gäste nahmen Gudrun Kotnik und Anja Höcker teil. Rückblickend auf das Jahr 2016 konnte der Landesverband seine Präsenz und den Bekanntheitsgrad, mit dem HÖRBIZ und den Beratungsangeboten, in der Öffentlichkeit weiter ausbauen. Mit der finanziellen Förderung durch die Aktion Mensch wurde eine solide Basis geschaffen, um auch im Jahr 2017 Ansprechpartner für die Fragen und Probleme der Hörgeschädigten in Sachsen zu sein.

Weitere Tagesordnungspunkte waren unter anderem:

  • der Termin- und Arbeitsplan des LV 2017
  • die Redaktion und Beiträge für das Infoheft 1/17
  • die Vorbereitung des 6. Sächsischen Hörtages am 22.04.2017 in der IHK Chemnitz
  • die Vorbereitung der DSB Zertifizierung des HÖRBIZ
  • die Fördermittelbeantragung 2017

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CI – SHG trifft sich im HÖRBIZ Chemnitz

Anett Zimmermann, die Leiterin der CI-Lauscher Selbsthilfegruppe Chemnitz/Erzgebirge, hatte am 03.12.16 zum Jahresabschlußtreffen von CI-Trägern, ihren Angehörigen und Freunden sowie alle Interessierten in den Beratungsraum des HÖRBIZ eingeladen. 15 Teilnehmer waren aus der Stadt und dem Chemnitzer Umland gekommen. Als Gast hatte sich Herr Gitter von der „hörakustik dietz„ Limbach Oberfrohna angekündigt. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma und zur geplanten Fortbildung im Bereich der CI – Nachsorge, lud er alle Teilnehmer zum Kaffee mit Stollen und Pfannkuchen recht herzlich ein. Jeder Teilnehmer hatte ein Schrott Wichtel Geschenk mitgebracht und alle hatten viel Spaß beim auswürfeln und hin und her tauschen der Geschenke. Beim Weihnachtsrätsel  galt es Buchstabensalat wieder in sinnvolle Wörter, passend zu Weihnachten, zu sortieren. Für die Besten gab es kleine Preise, die von den CI – Firmen gestiftet wurden. Für musikalische Einlagen sorgte Thomas, selbst CI – Träger, mit seinem Akkordeon. Mit erfüllten Erwartungen und der Hoffnung, am 04.03.17, beim nächsten CI-Gruppentreffen wieder mit dabei zu sein, machten sich die Gäste auf den Heimweg.

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Herr Gitter (li.) von der Firma“hörakustik dietz “ aus Limbach- Oberfrohna

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Anett Zimmermann (re.) und weitere Mitstreiterinnen

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die Schrott- Wichtel

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Blick in die Runde

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Musikalische Umrahmung mit Akkordeon

Aktionsplan der Sächsischen Staatsregierung liegt vor – Fachtagung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz

Am 29.11.2016 fand auf Einladung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) eine Fachtagung zur Vorstellung des Aktionsplanes der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechts-konvention (UN-BRK) im Freistaat Sachsen im Tagungszentrum der MESSE DRESDEN statt. Eingeladen waren dazu Vertreter der Verbände von Menschen mit Behinderungen, kommunaler Verbände, die Mitglieder des Sächsischen Landesbehindertenbeirates (SLB), der Landespolitik sowie Mitglieder aus den themengebundenen Arbeitsgruppen, die aktiv an der Erstellung des  Aktionsplanes mitgewirkt haben. Unter den Teilnehmern befanden sich zahlreiche Vertreter aus dem Vorstand und den Mitgliedsverbänden der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen (LAG SH).

 

Weitere Informationen gibt es hier :

https://www.selbsthilfenetzwerk-sachsen.de/index.php?menuid=411&reporeid=3082

 

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Sozialministerin Barbara Klepsch bei ihrer Eröffnungsrede

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Herr Torsten Nitzsche vom SMS, als Projektkoordinator, beim Rückblick auf den Erstellungsprozess des Aktionsplanes

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Podiumsdiskussion mit Frau Barbara Klepsch ( Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz ), Herrn Stephan Pöhler ( dem Beauftragten der Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen ) und Herrn Torsten Nitzsche ( Projekkoordinator des SMS )

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Tanzdarbietung des Tanztheaters “ ColumbaPalumbus“ aus Dresden

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Gemeinsame Vorstandssitzung der SHNW Partner – LAG SH und LSK Sachsen am 26.11.16 in der Michelangelostraße 2

Zu ihrer traditionellen, gemeinsamen Vorstandssitzung von LAG Selbsthilfe und LSK Sachsen trafen sich in den Räumen des SHNW am 26.11.16 Vorstandsvertreter der beiden Vereine. Nach der Begrüßung und Eröffnung der Beratung durch die Vorstandsvorsitzenden ( Frau Britta Soppala und Herrn Dr. Matthias Müller ) wurde die vorgeschlagene Tagesordnung ergänzt und bestätigt. Nun konnte danach verfahren werden und als erstes, das Protokoll der letzten gemeinsamen Sitzung vom 16.07.16 einstimmig bestätigt werden. Danach erläuterte Dr. Müller den Anwesenden die Situation der LAG SH, er lobte dabei die Arbeit von Frau Böhme und Frau Helm, den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Aber auch die Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit, die Mitarbeit in Gremien und AGs sowie den Fachtag vom 18.11.16 und die schwierige Arbeit im Vorstand stellte er ausführlich dar. Frau Soppala ging in ihren Ausführungen zum LSKS auf das gute Miteinander im Vorstand, die verabschiedete Geschäftsordnung und die stabilisierten Finanzverhältnisse ein. Im nächsten Tagesordnungspunkt erläuterte Dr. Müller den Stand und die Beantragung für 2017/18 des Projektes „Inklusionsnetzwerk Sachsen“, mit dem die LAG SH „steht oder fällt“! In diesem Zusammenhang berichtete er von seinem Gespräch in der Landesdirektion Chemnitz, wo die Bearbeitung der Jahresscheibe 2017/18 z.Z. erfolgt. Als nächster Tagesordnungspunkt schloss sich die Berichterstattung zum Landesaktionsplan der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN BRK an. Dabei wurden von den Teilnehmern nochmals sehr kritische Bemerkungen zum „unscharfen“ Inhalt, zu den Slogen der Sensibilisierungskampagne und zu den fehlenden Kontrollmechanismen zur Umsetzung des Planes gemacht. Am 29.11.16 wird ein Fachtag in der Messe Dresden stattfinden, der den Prozess der Erstellung und Umsetzung des Landesaktionsplanes noch mal beleuchtet, vielleicht entstehen dort auch noch neue Impulse für die Selbsthilfe?! In einem offenen und konstruktiven Meinungsaustausch der Anwesenden, wurden die Problemkreise der Vereine ausgetauscht, gemeinsame Anstrengungen zur Stärkung des SHNW und eine gemeinsame Beratung der Vorstände von LAG SH und LSKS mit allen Mitarbeitern im SHNW für 2017 vereinbart. Mit Informationen, Terminen und Überlegungen zu einer gemeinsamen Klausur im Herbst 2017 wurde die Beratung abgerundet. Es gab zur Arbeit der Otto Perl Stiftung, von der GKV Fördermittelberatung im Oktober 2016, zur Initiative BuMS ( Behinderung und Menschenrechte in Sachsen ), zum BTHG Arbeitsstand, zur Allianz für Arbeit und Menschen mit Behinderungen, zum Projekt „Dabei sein“ u.a. nähere Informationen. Am Ende der Zusammenkunft stand nach anstrengender Tagungsarbeit ein gemütliches Beisammensein bei Stollen und Weihnachtsgebäck und gutem Kaffee.