DSB Länderratsklausur vom 16.-18.03.18 in Stuttgart-Vaihingen im David-Wengert Haus

Zur diesjährigen DSB Länderratsklausur tagten die Vertreter der DSB Landesverbände ( außer Berlin und Schleswig Holstein ) auf Einladung des DSB LV Baden Württemberg im Vereinshaus „David-Wengert“ des Schwerhörigen-verein Stuttgart vom 16.-18.03.18 in Stuttgart-Vaihingen. Als Gast nahm an der Sitzung Andreas Kammerbauer von der DSB Geschäftsstelle in Berlin teil. Ein Schwerpunktthema auf der Tagesordnung waren die EUTB Beratungsstellen des DSB, genehmigt in Bayern, Niedersachsen, Nordrhein Westfalen und Baden Württemberg, die Umsetzung/den Aufbau dieser Stellen sowie der Erfahrungsaustausch untereinander. Umfassend diskutiert wurden die Personalkosteneinstufungen nach den genehmigten Gehaltsgruppen, die Mietpreise für die Beratungsstellenräume sowie die fehlende Progression in den Kosten für die 3 jährige Bewilligung. Auch die Schulungen der Berater in den Bundesländern seitens des Bundesministerium für Arbeit und Soziales sind noch nicht fixiert, damit muss generell von großen Anlaufschwierigkeiten gesprochen werden. Das dem DSB bewilligte EUTB Projekt zur Online Beratung wird in einer Spezialberatung vom 25.-27.04.18 in Berlin diskutiert werden. Außerdem ging es um die DSB Berater Ausbildung in Köln bzw. für den 2. Lehrgang in Frankfurt/M und die Inhalte der Module. Wichtig dabei war, welche Anerkennung diese Ausbildung bzgl. Peer Berater in den EUTB Stellen finden. Auch die Strategie Workshop Serie, organisiert von Andreas Kammerbauer, wurde bzgl. Inhalte und Ziele ausgewertet und diskutiert, um eine Fortsetzung für 2019 zu erreichen wurden interessante Themen gesammelt und angeregt. Dabei wurde die vertiefte Zusammenarbeit des DSB mit der DCIG und Pro Retina erläutert, die es gilt auch auf Länderebene zu aktiven und mit Ideen zu untersetzen. Einen breiten Rahmen nahmen die Berichte aus den DSB Landesverbänden, mit ihren Aufgabenschwerpunkten sowie Wünschen an das DSB Präsidium, ein. Auch in der Diskussion stand das Engagement von Landesvertretern in den Gremien in Berlin, wo der DSB einen Sitz hat, dabei musste festgestellt werden, dass dies nur von befähigten Personen aus der Geschäftsstelle abgesichert werden kann. Insbesondere wurde die Nachfolge und Aufgabenabsicherung für Renate Welter, nach deren Ankündigung in 2019 in den Ruhestand zu gehen, diskutiert. Auch über die DSB Selbsthilfetage mit Bundesversammlung vom 20.-21.10.18 in Essen wurde beraten. Die Klausur war in einen angenehmen Rahmen eingebettet, am 16.03.18 abends gab es die Begegnung mit den Mitgliedern des Schwerhörigenverein Stuttgart, am 18.03.18 wurde eine hörgeschädigten spezifische Führung im Schloss „Solitude“ vom Verein organisiert. Für 2019 ist die Länderatsklausur in Hamburg geplant.

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Arbeitsgespräch der Mitglieder mit dem Vorstand des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V.

Zur turnusmäßigen Beratung mit den Mitgliedern hatte der Vorstand des LV am 02.03.18 in den Beratungsraum des HÖRBIZ Sachsen, in die Georgstraße 7e in Chemnitz eingeladen. 10 Vertreter von Mitgliedsorganisationen waren der Einladung gefolgt und freuten sich auf Begegnung, Informationen und Diskussion zu diversen Problemkreisen. Als Gast und Referent für den Vormittag war Herr Braun von der Ecclesia Versicherung aus Radebeul gekommen, um den Anwesenden Versicherungsschutz für Internetaktivitäten, aber auch den Versicherungsschutz von Ehrenamtlichen in Vereinen und Selbsthilfegruppen zu erläutern. Da der zweite inhaltliche Teil die Teilnehmer am Arbeitsgespräch unmittelbar betraf, gab es eine rege Diskussion mit vielen Nachfragen und Praxisfällen. Nach der Mittagspause erläuterte Dr. Müller die Situation im LV und im HÖRBIZ den Anwesenden, dabei ging er auf die Finanzsituation, die Aufgaben- und Terminfülle sowie auf die beantragte EUTB ( erweiterte unabhängige Teilhabeberatung ) Stelle ein, welche für den LV bei Bewilligung eine neue Herausforderung personeller und inhaltlicher Art bildet. In diesem Zusammenhang erläuterte er auch die Ausbildungsmodule der DSB Beraterausbildung, an der Uwe Möcke und Dr. Matthias Müller seit Januar 2018 in Köln teilnehmen. In einer anschließender großen Diskussions- und Beratungsrunde legten die Vertreter der Mitgliedsorganisationen ihre Probleme, Aufgaben und Ziele dar. Dabei gab es durchgehend das Problem der Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung. Positive Beispiele für Mitgliederaufnahmen konnte der OV Schwerhöriger Dresden berichten. Auch die Jubiläen einiger Mitgliedsverbände ( OV Leipzig – 105 Jahre, OV Borna – 35 Jahre und OV Erzgebirge – 30 Jahre ) standen mit im Mittelpunkt. Fazit der Themenrund, die Mitgliedsorganisationen müssen noch enger und effektiver zusammenarbeiten, um Synergieeffekte zu erreichen, dies gilt insbesondere auch für Fördermittelanträge und Nutzung von Stiftungsmitteln. Den Abschluss der Zusammenkunft bildeten die Informationen und Erläuterungen von Dr. Müller zum Infoheft 2/18, dem 7. Sächsischen Hörtag am 21.04.18 in der BGW Dresden, die Regionalkonferenz der LAG SH am 06.04.18 in der IHK Chemnitz, der Workshop zur Barrierefreiheit in den Medien am 25.04.18 im MDR und die Landestagung/das Bildungswochenende vom 29.06. bis 01.07.18 in Kohren-Sahlis. Alle Anwesenden waren sich einig, ein anstrengender aber interessanter Tag, an dem es sich lohnte dabei zu sein, ging mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken zu Ende.