DSB Beraterausbildung in Köln

Vom 31.05. bis 03.06.18 fand in Köln Riehl ( Jugendherberge – City Hostel ) die Vermittlung des Moduls 3 ( BTHG und rechtliche Grundlagen bei der Hörgeräteversorgung ) der DSB Beraterausbildung statt. Als Teilnehmer des Landesverbandes Sachsen nahmen daran Dr. Matthias Müller als Leiter des HÖRBIZ Sachsen und Uwe Möcke, als Technik Verantwortlicher im HÖRBIZ Sachsen, teil. Da am 31.05.18 in einigen Bundesländern gesetzlicher Feiertag war, gestaltete sich die Anreise durch „verstopfte“ und mit Unfällen „übersäte“ Autobahnen, sehr schwierig und zeitintensiv. Mit dem Schwerpunktthema „Budget für Arbeit“ und einem Rollenspiel zu einer „Teilhabekonferenz“ zu dem Thema, startete das Modul sehr intensiv. Auch der nächste Tag zum Thema „Grad der Behinderung (GdB ) für Hörgeschädigte“ brachte viele neue Erkenntnisse und praktische Übungen zur Bestimmung des GdB. Auch die Beratungsrichtlinie des DSB zur Hörgeräteversorgung wurde mit den Teilnehmern umfassend beraten und inhaltlich diskutiert. Den Hauptstoff im Modul vermittelte aber Rechtsanwalt Dr. Weber von Berlin zu den rechtlichen Grundlagen für eine Hörgeräteversorgung. An Hand seiner praktischen Erfahrungen von juristischen Auseinandersetzungen ( bis zum Sozialgericht ) bei Hörgeräteversorgungen und deren Kostenübernahme durch Rehabilitationsträger gemäß Sozialgesetzbuch, vermittelte er wesentliche Grundlagen für eine gute Beratung von Hörgeschädigten auf diesem Gebiet. Damit diese intensive „Stoffvermittlung“ auch wirklich angekommen ist, gab es am letzten Tag des Moduls eine „Testklausur“ zu den Inhalten des Moduls. Erleichtert über die Bestätigung, doch viel Wissen in sich aufgenommen zu haben und mit dem Auftrag eine Hausarbeit zu einem relevanten Thema zur „Beratungstätigkeit für/mit Hörgeschädigten“ anfertigen zu müssen, ging es auf die Rückreise von Köln, die sich wieder so problematisch, wie die Anreise gestaltete.

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