Frank Heinrich (MdB) besucht EUTB- Beratungsstelle des Landesverbandes in Chemnitz

Der Bundestagsabgeordnete der CDU aus dem Wahlkreis Chemnitz besuchte am 20.09.18 die EUTB- Beratungsstelle des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V., als eine von zwei bewilligten EUTB- Stellen in Chemnitz durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin. Empfangen wurde Herr Heinrich vom Leiter der EUTB- Beratungsstelle, Herrn Dr. Müller. Anliegen seines Besuches war die Inaugenscheinnahme der Räumlichkeiten der Beratungsstelle und die Nachfrage zu den Anlaufschwierigkeiten bzw. positiven Eindrücken in den ersten Wochen der Beratungstätigkeit. Gleichzeitig bot er seine Unterstützung bei der Bewältigung kommender organisatorischer und finanztechnischer Probleme an. Wichtigstes Ergebnis dieses ersten Auftaktgespräches war das Kennenlernen der Arbeitsinhalte und Besonderheiten der Beratungsstelle sowie das Anliegen der Vernetzung. Außerdem ist mit dem Gespräch ein „direkten Draht“ nach Berlin, als eine hilfreiche Verbindung in die Politik und den Bundesbehörden, entstanden. Herr Heinrich bat Dr. Müller über alle relevanten Entwicklungen in der Beratungsstelle ihn stets zu informieren.

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CI- Beraterseminar für Selbsthilfe-Gruppenleiter

Zur diesjährigen Schulung der SH- Gruppenleiter hatte die Firma Cochlear am 31.08.2018 nach Leipzig in das  Intercity Hotel eingeladen. 21 Teilnehmer aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen waren der Einladung gefolgt. Vom Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. nahmen Herr Dr. Matthias Müller ( OV ERZ) und Frau Heidrun Ruden (OV Leipzig) teil. Leider war rings um den Tagungsort eine riesige Baustelle und somit die Anreise (vor allem mit dem PKW) etwas kompliziert. Nach der Eröffnung des Seminares durch Herrn Florian Schmidt und der Vorstellung des Ablaufes des Tages durch Frau Maike Rankewitz gab es einen Mittagsimbiss. Um die Trägheit nach dem Essen zu überbrücken, fand anschließend ein Workshop statt, in dem die Situation eines CI-Erstgespräches in einer Beratungsstelle nachvollzogen wurde und es zum Erfahrungsaustausch  der „Gruppe der Berater“ mit der „Gruppe der Ratsuchenden“ kam. Für den Veranstalter war es wichtig herauszufinden, wie er mit geeigneten Materialien (Flyer, Demokoffer, Infoblätter u.a.) die Situation unterstützen kann.Danach veranschaulichte Frau Rankewitz zusammen mit Frau Götze „Neue Wege der Beratung“, indem sie eine neue Broschüre von der Firma Cochlear zum Thema „ Hören – auch wenn Hörgeräte nicht mehr ausreichen“ – eine Begleitung zum CI, vorstellte. Nach der Kaffeepause setzten dann die bewehrten Gruppenarbeiten mit praktischen Übungen zum „Nucleus 7“ – dem neuesten CI der Firma Cochlear ein. Die beiden Gruppenleiter, Frau Rommy Götze und Herr Martin Reinholz beantworteten viele Detailfragen an Hand der vorgestellten Technik. Dort konnte auch die 30-jährige Entwicklungsgeschichte von Cochlear durch Veranschaulichung der Gerätegenerationen nachvollzogen und die Ausstattung des neuesten Gerätes mit allem Zubehör erprobt und getestet werden. Dies fesselte die Teilnehmer so, dass sie gar nicht merkten, wie die Zeit verflog. Mit einer Auswertungs- und Komplettierungsrunde zu den Erfahrungen des Tages, sowie Diskussion zu ausgewählten Problemkreisen rund ums CI wurde der Tag abgerundet. Nach den Anstrengungen des Tages wurden noch alle Teilnehmer zu einem niveauvollen Abendessen eingeladen. Die von weiter her angereisten Teilnehmer hatten dann die Möglichkeit noch im Hotel zu übernachten. Alle Teilnehmer waren sich einig, eine gelungene Veranstaltung.