Fachtag des Antidiskriminierungsbüro ( ADB ) Sachsen von und für Menschen mit Behinderungen – Ansichten, Einsichten, Aussichten

Am 01.11.2018 fand im Deutschen Hygienemuseum in Dresden der Fachtag zur Antidiskriminierungsberatung für Menschen mit Behinderung statt. Nach der Eröffnung und Begrüßung der ca. 40 Teilnehmer durch Frau Midelia vom ADB begann eine Podiumsdiskussion zu Fragen der Diskriminierung und die Rolle dieser Problematik in den EUTBs u.a. Beratungen. Durch Frau Heinich ( Vertreter der LIGA Selbstvertretung in Sachsen ), Frau Liebsch ( EX-IN Sachsen e.V. ), Herrn Höhn ( EUTB-Berater der Stadt AG Dresden ) und Frau Midelia ( ADB Sachsen e.V. ) wurden die gestellten Fragen der Moderatorin Frau Akdogan-Werner und aus dem Publikum beantwortet. Nach der Mittagspause, leider ohne Organisation einer Verpflegung, als Selbstversorgung, begann ein Fachvortrag  von Frau Strähle vom adis e.V. aus Tübingen, sie gab Informationen zu Peer-Beratung, dem Empowerment und zur gegenseitigen Unterstützung – Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Antidiskriminierungsberatung in Baden-Württemberg und Sachsen. Anschließend gab es in kleineren Gruppen Fachaustausche zu dem Thema des Fachvortrages und der Podiumsdiskussion. Die Antidiskriminierungsberatung will für Menschen, die Diskriminierung aufgrund der Merkmale Alter, Geschlecht, sexuelle Identität, Glaube, Herkunft, Behinderung erfahren haben, Hilfe zur Selbsthilfe anbieten. Ein großer Teil der Ratsuchenden kommt hierbei wegen der Diskriminierung durch Behinderung. An der Veranstaltung hatten Dr. Matthias Müller und Anett Zimmermann von der EUTB Beratungsstelle des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V. teilgenommen, sie hatten auch einen Funkkoffer mit Induktionsempfängern mitgebracht, um die Veranstaltung barrierefrei gestalten zu können. Für eine Teilnehmerin mit Hörgeräten führte dies zu einem ganz neuen Hörerlebnis, da sie nichts von ihrer T-Spule im Hörgerät gewußt hatte, sie hatte noch nie induktiv gehört und war so begeistert von dem Höreindruck. Durch eine individuelle Beratung am Rande der Veranstaltung konnte ihr weitergeholfen und neue Wege zum Erwerb einer Induktionsschleife aufgezeigt werden.

Das Podium bei der Podiumsdiskussion

Frau Strähle vom adis e.V. aus Tübingen bei ihrem Vortrag

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