Fachtagung zum „Persönlichen Budget ( PB )“ der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) PB

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget in Berlin hatte am 15. und 16.11.18 nach Berlin ins Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße ( Berlin Kreuzberg ) alle Berater zum Budget, Kostenträger und Budgetnutzer sowie EUTB Beratungsstellen zu einer Informations- und Schulungsveranstaltung eingeladen. Der Einladung waren ca. 200 Personen, darunter ca. 50% Menschen mit einer Behinderung, gefolgt. Seitens der EUTB – Beratungsstelle des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V., hatte Dr. Matthias Müller an der Tagung teilgenommen. Nach der Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnung der Veranstaltung durch den Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der BAG PB, Marcus Lippe, berichtete Dr. Sandro Blanke, Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, über die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes ( BTHG ) in den 4 Schritten ( März 2017 bis Januar 2023 ) und die wesentlichen Veränderungen im SGB IX zur Durchsetzung der Teilhabe. Speziell ging er auf § 29 SGB IX ein, wo das „Persönliche Budget“ verankert ist. Anschließend stellte Frau Auner und Herr Lippe die rechtliche und inhaltlich praxisbezogene Grundlage des Persönlichen Budgets vor. Nach der Mittagspause ging es um Veranschaulichung von guter Beratung zum Persönlichen Budget und von Positivbeispielen von Budgetnehmern. Dabei wurde deutlich, in jedem Bundesland, von jedem Kostenträger wird die Beurteilung ( des Antrages auf ) Persönliches Budget anders gesehen, anders gewichtet und entschieden. Darin kommt z.T. die Angst/Unsicherheit der Behörden, aber auch die „Bittstellung der Antragsteller“ mit dem Persönlichen Budget zum Ausdruck. Der zweite Tag der Veranstaltung verlangte von den Teilnehmern aktives Mittun, Ausgestaltung von Workshops zu ausgewählten Themen ( Arbeit, Wohnen, Arbeitgeber, Leichte Sprache ) rund ums Persönliche Budget. Mit einer Podiumsdiskussion als Auswertung zu den Workshops und Zusammenfassung der Tagungsinhalte endete die Veranstaltung am frühen Nachmittag. Den Teilnehmern war klar, es gibt noch viel zu tun, damit Persönliches Budget zur individuellen Möglichkeit der Teilhabe von Menschen mit Behinderung nach dem Gesetz wird, aber die Fachtagung hat dazu einen kleinen Beitrag geleistet.

Herr Lippe, Frau Auner und Herr Dr. Blanke ( von links )

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